Tag der Deutschen Einheit Spezial: Theresa Hertrich über sichtbare und unsichtbare Orte der DDR Geschichte
Shownotes
Wie sichtbar ist DDR-Geschichte in westdeutschen Städten? Damit beschäftigt sich die Wissenschaftlerin Theresa Hertrich an der Universität Hamburg. Renate spricht mit ihr weniger über Hamburg als über ihre eigene Ankommgeschichte in Bremerhaven. Aktuell begibt sich die Forscherin über Erzählcafés auf die Spurensuche von DDR Geschichte in Bremerhaven und Bremen.
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00:00:03: Der Bremen Podcast.
00:00:07: Unser Special zum Tag der Deutschen Einheit!
00:00:13: Hallo und herzlich willkommen zu einer neuen Folge des Bremen-Podcasts, diesmal wieder ganz unter dem Zeichen dritter Oktober Feierlichkeiten Tag der deutschen Einheit.
00:00:23: Und zwar werden wir heute über Hamburg, Bremerhaven, Leipzig vielleicht auch überhaupt das Land Bremen sprechen.
00:00:34: Ich weiß gar nicht, ob Hamburg überhaupt jemals schon im Bremen Podcast so detailliert vorkam.
00:00:40: Aber in dieser Folge wird es soweit sein!
00:00:44: Denn extra aus Hamburg angereist ist Theresa Herrtrich.
00:00:49: Hallo.
00:00:51: Hallo schön dass ich hier sein darf?
00:00:52: Ich freue mich auch und bevor wir wirklich darüber reden was dich umtreibt und warum ich dich eingeladen habe stelle ich dir schon mal die erste Frage zur Ankunft im Bremerhaven.
00:01:05: Wie bist du und wann bist du nach Bremerhafen gekommen?
00:01:08: Wie war dein
00:01:09: Eindruck?
00:01:11: Mein erster Eindruck ist, ich als fünfjähriger geflohen mit meiner Mutter aus Leipzig und Mitte Oktober, neunzehnhundertneinachtzig in Bremerhaft ankommt am Hauptbahnhof Und... Ich habe noch sehr deutlich diese Erinnerung von Geruch ganz aufregend gerochen hat, dass es ganz hell war.
00:01:39: Und wenn ich das beschreiben müsste oder ich habe es mal schon irgendwie immer versucht für mich so zu beschreiben, war es ein bisschen wie New York weil's ganz bunt war und ganz, ganz aufregend und ganz... Ganz hell!
00:01:49: Ganz hell erleuchtet.
00:01:51: Wie kam es gerade zu Bremerhaven?
00:01:54: Wir hatten Familie und dann war das der naheliegende Schritt.
00:01:57: Meine Mutter war schon ein, zwei, drei Mal glaube ich vorher in Bremerhave und fand dieses Diese Weite, wie sie es empfunden hat.
00:02:07: Eben diesen Geruch von Freiheit und mehr fand sie eben ganz spektakulär.
00:02:12: Und wegen des vier Milliarden Bezugs sind wir dann auch nach Prima-Hafen
00:02:15: gekommen.
00:02:16: Weil der Unterschied ist ja schon... Also, in Leipzig war die Altbaurotten in der Innenstadt eher noch ein bisschen dunkler.
00:02:25: also ich kenne das von ... bisschen später und selbst da war das ja noch so gar nicht wie es jetzt aussieht in Leipzig.
00:02:38: Also der Geruch ist manchmal, manchmal hat man ihn wieder wenn Leute irgendwie einen Kamin haben oder aber wie's gerochen hat.
00:02:46: also das ist schon so ein krasser Unterschied.
00:02:49: genau dann auf einmal im Prima Hafen dieses Atmen und irgendwie so'n Geruch von mehr Fisch alles
00:02:58: wahrscheinlich auch Ja, und Möwen...
00:03:01: Bis heute.
00:03:02: Ich krieg immer noch bei Möven Gänsehaut.
00:03:05: Verstehen meine Bremer Hafener Freundinnen nicht?
00:03:09: Und guck mich jedes Mal ein bisschen komisch an wenn ich immer ausraste.
00:03:11: Ich raste auch bei jedem Schiff aus was mir vorbeizieht.
00:03:15: Ich finde es wirklich ist immer noch so ein Gefühl von Ankommen.
00:03:20: Total spannend!
00:03:20: Das ist das erste mal dass jemand nochmal so Geruch automatisiert was da ja wirklich total prägend auch ist gerade Auch wenn man in anderen Städten ist, jede U-Bahn in anderen Großstädten auch.
00:03:32: Oder Hamburg versus Berlin oder so... Wenn man da in der U-bahn ist es was ganz anderes.
00:03:37: Wie so unheimlich spannend.
00:03:41: Nun warst du da als sehr kleines Mädchen
00:03:46: und
00:03:49: genau viel wird wahrscheinlich auch noch erzählt worden sein aber dann kann man ja schon viel mitbekommen.
00:03:55: Wie ging's denn weiter dass wir jetzt hier sitzen?
00:03:58: schnell habe ich dann quasi meine Kindheit, also eine Schnellzusammenfassung in Bremerhaven verbracht.
00:04:04: Hab da Abitur gemacht und bin dann so ein bisschen eine wechselvolle Geschichte die vielleicht auch schon hin zeigt.
00:04:13: zu meiner beruflichen Tätigkeit.
00:04:15: jetzt dieses Changeren zwischen Leipzig und Bremerhavn oder Leipzig und Norddeutschland.
00:04:23: Ich bin das erste Mal zum Studieren nach Leip sich zurückgezogen zurückgekommen nach Bremerhaven, habe in Bremen studiert.
00:04:31: Bin dann im Jahr zwei Tausend dreizehn wieder nach Leipzig gezogen und wohne seit zwanzig zweiundzwanzig in Hamburg und arbeite auch in Hamburg.
00:04:39: Und diese ganze Thematik dieses Zugehörigkeit und Ankommen vielleicht auch in Norddeutschland zeigt sich jetzt in meinem Projekt.
00:04:51: Einundzwanzig ist das Projekt Orte der Unsichtbarkeit in Hamburg dann an den Start gegangen und wir wollten einen Zugang schaffen zur DDR-Geschichte in einer westdeutschen Großstadt wie Hamburg.
00:05:08: Und das haben wir gemacht mit einem Audiowalk, an verschiedene Orte in Hamburg und so ein Ort ist zum Beispiel auch der Fischmarkt wo man ja sagt er ist gar nicht so unsichtbar, sehr, sehr unsichtbaar.
00:05:21: Aber eben, es verbirgt sich dahinter noch eine unsichtbare Geschichte von auch ankommen.
00:05:27: Von Menschen aus der DDR nach Hamburg und wir haben dann ein Aufruf gestartet und das haben sich über achtzig Menschen gemeldet.
00:05:35: Zeitzeugen mit denen haben wir eben auch Interviews geführt und es geht in diesem ersten Projekt nicht nur darum diese Orte sichtbar zu machen sondern auch eine dahinter liegende Geschichte also von Menschen.
00:05:47: was haben sie eigentlich durchlaufen?
00:05:49: Ausreise politische Haft
00:05:50: Flucht.
00:05:52: Wie ist das dann, wie es eigentlich so ein Ankommen in einer neuen Stadt?
00:05:55: Wo holt man sich Hilfe?
00:05:56: Wo kriegt man Unterstützung?
00:05:58: Hat man vielleicht auch mit Ausgrenzung zu tun.
00:06:01: Mit Diskriminierung.
00:06:02: Das wollten wir eben alles sichtbar machen mit einem Audio Walk und den kann man jetzt ablaufenden Abhören Und dazu gab es eine Ausstellung und so ist es immer weitergegangen.
00:06:13: Ich habe in diesem Projekt gemerkt dass es einfach einen Raum braucht umzusprechen über die eigenen Erfahrungen.
00:06:22: Ihr auf dem Tisch liegt jetzt auch noch ein Buch, passend dazu?
00:06:26: Ja genau.
00:06:26: Wir haben zu diesem Audiowalk eben auch noch einen Begleitband geschrieben wo man ein bisschen mehr erfährt was verbirgt sich hinter diesen Orten?
00:06:34: wie ist das Projekt zustande gekommen oder was waren Meilensteine auf dem Weg dahin?
00:06:40: weil für mich es unglaublich wichtig vielleicht auch aus dieser biografischen Perspektive mit Leuten ins Gespräch zu kommen und es geht auch ganz viel um Vertrauen- und Beziehungsarbeit.
00:06:55: Und sich begegnen auf Augenhöhe, das war uns sehr wichtig und deswegen erfährt man noch so ein bisschen diesen Buch dazu.
00:07:04: Die Ausstellung ist sozusagen der Versuch den Audiwork in den physischen Raum zu bekommen dass man sich an Hörstationen hinsetzen kann und was anhören.
00:07:14: und da hat mich am meisten überrascht dass wenn wir in der Ausstellung vielleicht eine Führung gemacht haben, das ganz viele Menschen dastanden und gesagt haben hoch oder oh ich habe immer gedacht.
00:07:27: Ich bin die einzige Person aus der DDR mit so einer Geschichte.
00:07:31: Das ist aber ganz viele sind.
00:07:34: Das war vielen nicht bekannt.
00:07:35: und da es uns so klar geworden... Es braucht eben diesen Ort nochmal ne Vernetzung von einem Austausch auch nem wissenschaftlichen Beforschen, genau.
00:07:45: Das ist jetzt sozusagen mein aktuelles Projekt.
00:07:48: Genau das gibt es ja auch nicht in anderen Städten so häufig oder gar nicht ein bis jetzt.
00:07:53: also wäre das schon so kann man sagen Hamburg.
00:07:57: In Hamburg ist es das erste Mal in so einer Form Audiowalk dass man sagt Man kann das nachhören und DDR Geschichte auf diese Art.
00:08:07: Das steht ja auch außerschulischer Lernort.
00:08:09: Genau, das aktuelle Projekt heißt Tor zur Freiheit Fragezeichen, Ausrufungszeichen und eben eine außer schulische Lernorts für DDR-Geschichte in Hamburg.
00:08:19: Und es ist sozusagen jetzt der aktuelle Versuch diese ganzen Ergebnisse seit zwanzig einundzwanzig eben so einen Raum zu bekommen.
00:08:28: Was ich weiß also immer so würde ich sagen dieser Audio Walk in Hamburg wüsste ich nicht dass es einen anderen Audio Walk nochmal gibt zu diesem Thema.
00:08:37: Kann bestimmt sein, aber eben genau sozusagen diese Verknüpfung von teilweise sehr touristischen Orten, aber auch gänzlich unbekannten Orten in Hamburg und die widersichtbar machen im Audio-Work das ist so glaube ich das Spezifikum.
00:08:50: Wie würdest du noch einen nennen?
00:08:51: In Hamburg wo man jetzt sagt da ist eine überraschende Geschichte dahinter, den man jetzt kennt hast du doch mal ein Beispiel.
00:09:00: Also Fischmarkt habe dann eigentlich da dahinter, wenn das okay ist.
00:09:08: Bei unserem Audiowalk geht es zum Beispiel um das erste Wochenende nach dem Mauerfall wo ganz viele Leute über die Grenze gefahren sind, wo die ganze große Elbschusssee mit Trabis vollstand, Begegnet sind.
00:09:21: und eine Zeitzeugin berichtet eben davon, dass wir es in den siebzigern geflohen.
00:09:25: Und hat gesagt, Sie hatte ganz große Probleme jahrelang mit diesem Ort als einen Ort von Verschwendung und das war ja alles zu viel.
00:09:33: Und sie hat sich dann versöhnt mit dem Ort, als sie an diesem Wochenende nach dem Mauerfall mit ihren Verwandten dort war und sie eben in der Fisch-Auktionshalle zusammen gekommen sind.
00:09:46: Es wurde Musik gespielt von Bands aus der DDR, aber eben auch aus Westdeutschland.
00:09:49: Und sie hat... und das finde ich so süß wie sie das erzählt.
00:09:52: Sie hat gesagt die Leute haben sich umärmelt also die lagen sich in den Armen unter.
00:09:57: Ich find es so ganz berühren dass da irgendwie so ein Willkommen war und wir gehen die Leute eigentlich miteinander oben?
00:10:03: Das versuchen wir sichtbar zu machen.
00:10:04: Es gibt aber zum Beispiel auch eine Geschichte in den fünftiger Jahren.
00:10:07: Da sind sehr viele Menschen aus der DDR angekommen in Hamburg und sind in einer Kaserne untergebracht worden.
00:10:13: Die gibt es auch bis heute noch, die Letto Vorbildkaserne.
00:10:18: Und da wurde dann entschieden oder Hamburg hat geguckt Wer kann hier bleiben?
00:10:23: Wer soll weitergehen nach Nordrhein-Westfalen?
00:10:24: und die, die dann da geblieben sind.
00:10:26: Sind in ein weiteres Aufnahmelager gekommen Finkenwerder.
00:10:29: Und davon sieht man heute kaum was.
00:10:32: Wenn man einfach einen Ausflug macht mit der Linie zweiundsechzig Hamburgs günstigste Hafenrundfahrt... ...und man startet an den Landungsbrücken und man steigt in Finkenwärter aus,... ...dann weiß man von dieser Geschichte eigentlich gar nicht, weil man es auch nicht mehr sieht.
00:10:45: Also das ist physisch quasi nichts mehr verhanden.
00:10:48: Und das fand ich so spannend.
00:10:50: Oder die Trostbrücke ist auch der Leishof, man läuft eigentlich oft dran vorbei und es ist auch so ein Kontorshaus und ganz schön und hat auch einen Pattern-Noster drin.
00:11:01: und dass da eben die Flüchtlingsstaathilfe war und Leute aus der DDR unterstützt haben mit Sachspenden oder Informationen.
00:11:09: Das weiß man heute nicht.
00:11:10: wenn man hinter dem Rathaus läuft und weiterläuft dann ist das eine ganz unsichtbare Geschichte und das fand Sehr spannend.
00:11:18: Oder die Casa Marina als Geflüchtetenschiff, die zusammen mit der Marco Polo ab Oktober neunundachtzig dann auch sozusagen gekauft wurde von Hamburg oder gechartert hat damit eben Geflüchtete aus der DDR dort sozusagen ankommen können sieht man heute auch nicht mehr weil es die Schiffe nicht mehr gibt.
00:11:38: Bremerhaven hat ja also du hast das ja selber schon gesagt Du bist da angekommen und ist ja immer schon so ein Ort gewesen wo man vielleicht ... New York auswandert, das ist auch so ein Tor oder Leute kommen an.
00:11:53: Andere haben so Geschichten von Oh Gott ich habe Elvis da zum ersten Mal gesehen oder es gibt ja ganz viele Facetten und so weiter.
00:12:04: Du hast ja im Vorgespräch schon gesagt du bist jetzt dabei auch dort Zeitzeugen zu suchen.
00:12:14: wie was wird da genau passieren?
00:12:18: Also noch zu einer Anekdote, weil du gerade in New York sagtest.
00:12:23: Meine Großtante ist über Bremerhaven nach New York ausgewandert und ich habe das nie so im Zusammenhang gesehen dass es eigentlich eine Familienkontinuität ist.
00:12:33: Sie auch an der Stelle muss ich sie ein bisschen exposen, Bremerhaven mit F geschrieben hat.
00:12:38: Und wenn ich mir diese Fotos angucke... Das macht was mit mir, dass ich irgendwie denke da ja jetzt irgendwie bist du dann auch in Bremerhaben gelandet.
00:12:47: Wir wollen jetzt mit dem historischen Museum zusammen am
00:12:50: XXIII.IX.,
00:12:52: einen Abend machen, wo ich das Projekt einmal vorstelle auch aus dieser prima-hafner biografischen Sicht und im Anschluss soll es ein Erzählkaffee geben, wo eben auch Menschen zusammenkommen die vielleicht eine eigene Geschichte haben, eine eigene Geschichte mitbringen und es soll eben ein sehr niedrigschwelliges Format sein ohne hohe Hürden, wo man einfach zusammenkommt.
00:13:14: Sich austauscht und da bin ich total interessiert nochmal Leute anders kennenzulernen und zu sagen was ist denn eigentlich vielleicht ein Ort in Bremerhaven?
00:13:23: Wo du angekommen bist oder wo du Unterstützung bekommen hast oder was gibt es noch für Orte die man in Bremenhaven irgendwie sichtbar machen kann?
00:13:31: das finde ich total spannend diesen Weg zu gehen.
00:13:35: Hörst du denn schon Orte im Blick?
00:13:38: Also wir haben so ein bisschen mit anderen Zeitzeugen gesprochen darüber ja, was wäre denn so'n Ort der auch mit der ganzen Thematie zu tun hat.
00:13:53: Und da ist uns die Gera eingefallen das Schiff was im Fischerehafen liegt wo man auch ganz viel über DDR-Schiff hat uns so weiter erfahren kann.
00:14:05: Das war so ein Punkt, wo wir gesagt haben ja okay das ist ein sehr schönes Ding und es liegt da und das auf jeden Fall einen Anknüpfungspunkt den man haben kann.
00:14:18: Wobei ich sagen muss dass ich mit der Gera quasi diese Geschichte dahinter bei mir war eine lange Zeit relativ unbekannt.
00:14:28: Ich finde auch nochmal spannend so Alltagsorte zusammenzufassen und zu sagen, weil es für mich... also für meine Familie gibt's ja bestimmt andere Orte als für andere Leute.
00:14:42: Und auch in anderen Jahrzehnten zum Beispiel.
00:14:44: Mich würde natürlich interessieren vielleicht Leute die in den siebziger Jahren geflüchtet sind oder irgendwie dann nach Bremerhaven gekommen sind wo haben die eigentlich ankern können?
00:14:55: In Anführungszeichen Wo sind die angekommen?
00:14:58: Oder gibt das vielleicht Orte der Vernetzung von denen wir quasi gar nichts gewusst haben, gab es Stammtische etc.
00:15:07: Das finde ich ist so irgendwie.
00:15:08: das ist so kollektives Kollektives Wissen irgendwie auch so kommunikatives Gedächtnis sagt man ja und das würde mich total interessieren das freizulegen.
00:15:19: Ja gerade weil man sich hervorstellen muss dass das eine Zeit war wo jetzt nicht alle unbedingt Telefone hatten oder man nicht wusste wonach man suchen sollte im Telefonbuch und es eben kein Internet gab, das ist auf jeden Fall total spannend.
00:15:38: Genau also ich changiere mal zwischen persönlich und dann eben auch beruflich aber das ist ja immer was mich auch so in unserem ersten Projekt Orte der Unsichtbarkeit so wahnsinnig interessiert hat diese Frage wo haben sie sich Unterstützung geholt?
00:15:54: Und dann kamen so ganz verschiedene Antworten.
00:15:56: Es war ein bisschen Mund-zu-Mund Propaganda oder ein Kumpel von einem Kumpl Der hat gehört von dem Ort.
00:16:04: Heute kann ich vielleicht Dinge irgendwie nach, recherchieren im Internet und finde Dinge.
00:16:10: Aber gab es kleine Flyer?
00:16:11: Sowas interessiert mich total!
00:16:12: Gab's einen Flyer ist man irgendwo angekommen und das wurde einem was in die Hand gedrückt und da standen irgendwelche Nummern oder Adressen drauf Und das macht... Also es findes hoch spannend dem nachzugehen und auch zu suchen und ja dann Quellen zu finden Akten zu finden Dokumente wie es auch so eine Stadt mit ankommenden Leuten umgegangen.
00:16:39: Da muss ich auch immer an dieses ganze Thema Begrüßungsgeld denken, was haben sich Leute eigentlich davon als erstes so gekauft wenn sie nun mal so da waren?
00:16:48: Also das finde ich auch noch so.
00:16:50: ja wenn ich mit bekannten spreche und sage ja was hast du dir gekauften?
00:16:53: die einen sagen Die und die Schallplatten, zum Beispiel in den Neunzigern.
00:16:58: Oder überhaupt erst mal ein Kassettenrekorder oder irgendwie so... Das war wichtig.
00:17:02: Und andere haben sich vielleicht was Kulinarisches besorgt?
00:17:07: Also es
00:17:08: ist total spannend!
00:17:10: Ja.
00:17:10: Und haben Sie die Sachen, die sie vielleicht damals gekauft haben
00:17:13: noch?
00:17:13: Mhm ja, würde mich auch interessieren.
00:17:15: Also finde ich total spannend.
00:17:18: Habt ihr so auch Objekte oder hast du so vielleicht besondere Dinge ... die ihr mitgenommen habt aus Leipzig, wo du sagst... Also so alte, die besonders sind.
00:17:32: Oder eher so kulinarische, immateriale Sachen wie Rezepte von...
00:17:37: ... irgendwelchen besonderen Sachen?
00:17:39: Mitgenommen haben wir zwei Reisetaschen und ich hatte einen ganz kleinen Rucksack mit meinen Spielsachen,... ... weil das unglaublich wichtig für mich war.
00:17:45: Und ich hatte so eine Baby-Born-Puppe da.
00:17:52: Michael!
00:17:52: Ich hab den glaube ich... nicht so ganz ausgesprochen, ich habe es eher sexisch.
00:18:00: Und der war mir sehr, sehr wichtig!
00:18:01: Also das war auch auf der Flucht immer diese Puppe die mit war und meine Mutter darf sie nicht wegschmeißen.
00:18:10: Es gibt immer noch einen kleinen Koffer wo solche Sachen da sind und sonst haben wir nicht viel mitgenommen.
00:18:16: Das kam dann Stück für Stück aber das waren diese beiden Reisetaschen.
00:18:23: Manchmal frage ich mich dann immer, was nimmt man mit?
00:18:25: Was passt in so zwei Reisetaschen an Leben.
00:18:28: Und was war mir wichtig als irgendwie fünfjähriger?
00:18:30: und das war halt Spielzeug und diese Puppe.
00:18:33: Meine Mama hatte ganz andere Sorgen.
00:18:35: Wenn du jetzt so an Bremerhaven denkst hast du da noch besondere Freundschaften, Begegnungen wo du sagst... Die spiegeln auch ein bisschen die Ost-West Verbindung
00:18:49: wieder.
00:18:51: Ich würde dann auch gerne noch mal kurz über Sexes sprechen, weil das bietet sich an.
00:18:56: Ja, witzig!
00:18:58: Ich treffe diese eine Freundin die kenne ich wirklich seit der Orientierungsstufe und wir sind irgendwie so verbunden Und sie hatte letztes Mal als Sie ist auch immer bei jeder Eröffnung von einer Ausstellung ist hier irgendwie auch dabei und immer ganz intu hat gesagt, Mensch Teresa eigentlich wusste ich gar nicht so richtig dass ihr geflohen seid.
00:19:22: und von dieser ganzen Geschichte.
00:19:24: Und habe dann irgendwie auch noch mal darüber nachgedacht das ich gar nichts so viel erzählt hab als Kind oder Jugendliche dann und beim Abi ganz erschrocken war wie viele in meinem Abi Jahrgang aus Weimar und Rostock und Wismar kamen.
00:19:39: Ich habe mir gedacht wir sind alle aus Bremerhaven.
00:19:42: Ach wirklich?
00:19:42: Das hast du dann erst
00:19:43: gemerkt?
00:19:44: Also vor allen Dingen beim Abi ist es mir noch sehr in Erinnerung.
00:19:49: Ich habe sehr schnell nicht mehr erzählt, dass ich aus Leipzig komme.
00:19:54: Und dann wieder irgendwie beim Abi... Ich weiß noch bei der Abi-Feier hatten wir alle unser Abi in der Tasche und da hab' ich gedacht, wieso was?
00:20:01: Der kommt aus Weimar!
00:20:03: Wussten mir gar nicht weil über die Sprache hat man's ja nicht rausbekommen.
00:20:09: Weil du noch so jung warst.
00:20:12: Es ist total, also ich finde es ganz witzig.
00:20:14: Jetzt gucke ich natürlich so als Historikerin drauf auf die eigenen Kassetten.
00:20:18: Ich habe meinen Großeltern Kasseten aufgenommen nach der Flucht.
00:20:21: Das war meiner Mutter total wichtig und da weiß ich dass ich im breitesten Sächsisch geredet habe.
00:20:27: und schon so vierzehn Tage vier Wochen später fing dann schon die ersten norddeutschland gezogenen Begriffe an Und auf einmal war es die Tüte und die Mutter, der Stern.
00:20:38: Ich habe alles wahnsinnig lange gezogen und meine Großeltern waren so...
00:20:43: Huch!
00:20:43: Wer ist
00:20:44: das?
00:20:44: Das ist unser Ecke-Kiss!
00:20:46: Was ist denn mit dem Kind
00:20:47: los?!
00:20:48: Also meine Oma hat nie sexisch geredet, die kam aus Ostpreußen.
00:20:50: ja auch so eine Fluchtgeschichte Die hat eben quasi... Ich bin so geprägt von so ostpreußischen Begriffen, die kein Mensch mehr merkt.
00:21:00: Kennt dann sächsische Begriffe und dann Norddeutsch.
00:21:04: Und dass ich immer nicht ganz zuordnbar bin.
00:21:07: Also ich habe einen Mix aus allem.
00:21:09: Nennen
00:21:11: mal ein paar sächssische Begriffe für die hier in Bremen.
00:21:15: Die müssen jetzt nicht auf sächsch sein aber es gibt ja so...
00:21:19: Ein Wort was ... vor allen Dingen jetzt, als es so warm war.
00:21:25: So eine Dämse im Raum ist.
00:21:27: also das ist für mich ein sehr greifbares Wort und das ist irgendwie so wenn man im Bus fährt und es ist nicht nur so nur Hitze sondern auch so eine Waschküchenatmosphäre.
00:21:37: Das finde ich so eine Dämse
00:21:39: Wenn's zieht zerts ne?
00:21:41: Ja
00:21:42: Hab' ich auch schon gelernt.
00:21:42: Also ich hab ja mal in Leipzig studiert Ein paar Jahre.
00:21:45: deswegen habe ich da auch ein bisschen was aufgeschnappt.
00:21:49: Und so Begriffe wie, ich habe jetzt auch gelernt es gibt eine Unterschiede zwischen also innerhalb von Leipzig alleine.
00:21:56: Eine kleine Straße ist ne Schluppe.
00:22:00: Also für uns in der Familie ist ne Schluppe.
00:22:02: und jetzt hab' ich gelernt dass innerhalb vom Leipziger sagen auch andere Leute dazu
00:22:05: Schlippen!
00:22:06: Das fand ich total interessant, irgendwie sowas...
00:22:10: Gott, das ist dann ja sowieso so in London East-London West-Londen.
00:22:13: Also meine Mutter hatte die Fähigkeit dass sie auch wusste wenn jemand gesagt hat er kommt aus Leipzig und dass ihr auch das ein bisschen zuordnen konnte nach nach so zur Ostwest Südnord.
00:22:24: Oh!
00:22:25: Das ist schon...
00:22:26: Wow.
00:22:31: Das ist für Fortgeschrittene.
00:22:33: Wahrscheinlich geht es hier in Bremen auch?
00:22:35: Ich denke Ja.
00:22:36: also Bremerhaven da war ich Das habe ich noch nicht so rausgefunden.
00:22:45: Man muss ja erstmal so Bremerhafner gibt es das da auch?
00:22:48: Ist man erst ein Bremer, eine Hafener oder Bremerhafnerin?
00:22:51: in der wie Fütten-Generation haben das alle Städte?
00:22:56: Ja also es treibt mich ja schon so ein bisschen um.
00:23:00: Ich würde mich selber immer als das Puzzlestück bezeichnen wo man immer so manchmal das Gefühl hat da passe ich nicht so richtig rein aber da auch nicht.
00:23:09: Und irgendwie glaube ich jetzt mittlerweile finde es ganz cool zu sagen, dass ich in beiden Städten ganz
00:23:15: gut unterwegs bin.
00:23:17: Ich habe auch mitbekommen, dass du jetzt viel häufiger wieder in Leipzig bist.
00:23:23: So blickst du dann jetzt auch wieder anders auf Hamburg und Bremerhaven?
00:23:27: Also für Leute... Wir hören ja oft die angekommen Geschichten hier in Bremen und Bremenhafen aber eigentlich so ein bisschen diese andere Seite.
00:23:36: wenn du gerade sagst, du bist pro Puzzlestück Wie ist das denn dann andersrum?
00:23:42: Du redest ja jetzt nicht, du könntest wahrscheinlich umschalten ein bisschen.
00:23:46: Das heißt man passt sich hier manchmal an, je nachdem wer mit einem spricht aber gibt es dann sowas wie ... Nee nee keine Angst ich bin auch in Leipzig also...
00:23:59: Ich finde dass ist so ein Thema, das treibt mich persönlich um und es treibt mir aber auch beruflich um.
00:24:07: Ich habe ganz lange versucht, so ein Entweder-Oder zu machen.
00:24:13: Ich wurde ganz oft gefragt, ich glaube das kennt jede Person die irgendwo anders groß wird Na wo ist es denn besser?
00:24:21: Das ist mir in Bremerhaven passiert und dass sich immer das Gefühl hatte ich muss mich recht fertigen.
00:24:29: In den letzten Jahren bin ich zu einem Sowohl als auch gekommen Und das gibt mir ganz viel innere, weiß nicht wie ich das ausdrücken soll.
00:24:35: Es macht ganz viel mit mir.
00:24:39: Und dadurch, dass ich jetzt relativ häufig wieder in Leipzig bin, merke ich Hamburg muss gar nicht alles für mich ausfüllen.
00:24:44: Bremerhaven muss nicht für mich alles ausfühlen und Leipzig muss das auch nicht!
00:24:49: Wenn ich lange genug in Leibzig bin habe ich wieder Sehnsucht... ...und will zurück nach Hamburg und auch Bremerhaben.
00:24:57: Und wenn ich zu lange im Bremer Hafen bin, werde ich sowieso wieder weg.
00:25:01: Dann vermisse ich wieder Leip sich ganz doll.
00:25:02: und aber irgendwie ist es cool dann zu sagen okay ich hab irgendwie beides
00:25:06: So ein Drama-Dreieck, fast schon so.
00:25:10: Aber dass ich jetzt... als ich das letzte Mal letzte Woche nach Hamburg gefahren bin und der Zug tatsächlich pünktlich war, bin ich ausgestiegen und hatte zum ersten mal... also ich lebe ja seit zwanzig in Hamburg, hatte zum erst einmal so'n Gefühl Und das ist irgendwie, das ging mir vorher nicht.
00:25:30: Oder habe ich immer gedacht... Ich hab immer so ein bisschen mich selber beobachtet wenn ich über die Elbbrücken gefahren bin.
00:25:34: Na?
00:25:35: Wann stellt sich denn das Gefühl ein?
00:25:37: Freu' ich mich und dass ich immer so gedacht habe es doch total albern und jetzt kam's ohne dass ich es
00:25:41: gedacht habe.
00:25:44: Hast du auch so Routinen was so Musik angeht oder so?
00:25:47: Die du dann hörst, wenn du leibt dich an kommst oder beim Hafen
00:25:53: oder so.
00:25:54: Nee Ich versuche immer dann den Soundtrack zu finden und dann verpasst ich den Moment.
00:25:57: Und dann ist es vorbei.
00:26:00: In Leipzig freue ich mich immer total, da merkt man halt wenn man einfährt weil das so anfängt zu ruckeln.
00:26:06: Weil
00:26:07: diese ganzen vielen Gleise sich dann da aufteilen.
00:26:09: Ja stimmt!
00:26:10: Und ich weiß schon wenn ich von A nach B von der einen Seite zur anderen geschleudert werde dass es so mein... Mein Groove jetzt gleich bin in Leipzig und dieser Bahnhof macht einfach was mit mir.
00:26:22: Wenn ich da ankomme ... denke ich mir, wow!
00:26:25: Das ist so schön.
00:26:27: Und da muss ich leider sagen das der Hamburger Hauptbahnhof ... ... da halt nicht so die gleichen Emotionen bei dem Weg.
00:26:34: Es
00:26:34: ist vollkommen in Ordnung.
00:26:35: im Podcast können wir darüber reden hier.
00:26:41: Ja... Wir haben noch gar nicht kurz habe ich es angedeutet Kulinarik.
00:26:46: Hast du da was mitgenommen?
00:26:48: oder wie wäre jetzt für dich so die Mischung aus Leipziger?
00:26:53: Ja, Spezialitäten oder die vielleicht die Familie auch so mitgenommen hat.
00:26:57: Manche haben ja so Thüringer gerne so ... Thüringerklöße genannt?
00:27:05: Also was ich total und nicht in Bremerhaven und auch nicht in Hamburg bekomme ist wenn ich Makroni mache.
00:27:12: also es heißt Makaroni aber Makronii Und damit Jagdwurst und die gibt's hier nicht.
00:27:17: so und das ist immer mein erster Gang dann.
00:27:21: und so geschwenkte Zwiebeln und Makronie Jagdwurst und das dann irgendwie, das ist so für mich... Aber es gibt eher so Sachen die ich mit meiner Oma verbinde.
00:27:32: Und ich glaube, dass ist eher so.
00:27:35: der Geschmack von, also da denke ich, boah einmal noch die Bratkartoffeln meiner Omas, da würde ich ganz viel vergeben.
00:27:43: Die waren so ganz speziell und die kriege ich auch nicht hin!
00:27:46: Wahrscheinlich liegt es auch an der Pfanne.
00:27:48: Also das war dann diese eine Guss-Eiserne-Pfanne, die immer dafür benutzt wurde und jetzt kann man einfach...
00:27:54: Und ich weiß oft wie die aussieht!
00:27:57: Das gehört irgendwie für mich dazu.
00:27:58: und Eierkuchen oder wie sie sie genannt hat, Plinsen.
00:28:03: Das sind eher so Erinnerungen, die verknüpfe ich sehr mit meiner Kindheit.
00:28:10: aber auch Bremerhaven, meine Mutter hat dann angefangen irgendwie sich kulinarisch zu sozialisieren und hat mir dann Lapskaus gekocht.
00:28:17: Und sie fand es wirklich unfassbar nicht gar nicht lecker und ich bin total auf Lapskaus hängen geblieben.
00:28:25: und sie hat angefangen mir das zu kochen.
00:28:27: da mache ich Sex
00:28:28: und
00:28:28: ich habe es wirklich immer wieder eingefordert und mach bitte Lapskas!
00:28:32: Und sie hat's sehr gut gekochte, macht es nie?
00:28:38: Das verbinde ich immer so... ... dann mit Bremerhaven, dass ich irgendwie so denke, ... ... labt aus.
00:28:42: Wobei es ja auch eigentlich ein Hamburger Ding ist aber pfff!
00:28:45: Es ist auch ein Bremer-Ding
00:28:46: auf jeden Fall.
00:28:46: Wir essen hier in Bremen auch gerne da.
00:28:48: Ich habe das hier in Bremen gelernt zu kochen
00:28:51: und... Und das ist auch so eine, ich würde schon sagen, so eine Leibspeise.
00:28:56: Ja, das kann ich verstehen als mit den Eierkuchen.
00:28:58: Das ist ja auch immer so irritierend wenn hier Pfannkuchen gesagt wird.
00:29:04: Ja das sind Berliner?
00:29:05: Und das sind einfach Berliner und es ist jedes Mal.
00:29:09: Ich habe jetzt so einen Mittelweg gefunden, wie man es sagen kann.
00:29:12: Das ist dann so Eierfannkuchen.
00:29:14: Oh okay!
00:29:15: Dann ...
00:29:17: sind alle?
00:29:18: Komme ich zumindest mit meinem niedersächsischen Freund, komme ich dann klar... damit ist klar was ich meine obwohl der weiß dann schon ja mein Fannkucheln nicht so fernkuchen.
00:29:29: wir können ja Fankuchen zu Silvester mitbringen.
00:29:32: Ja
00:29:32: das ist eine Idee aber wieso nicht Berliner?
00:29:38: und genau Ich hatte eine andere Folge mit einem Bäcker gesprochen aus Bremen Nord, also außerhalb
00:29:43: von
00:29:44: dem dritten Oktober.
00:29:45: Und da haben wir uns so unterhalten wie dieses Gebäckstück heißt... Also ich nenne das Spritzkuchen und den.
00:29:55: in Bremen nennt man das Victoria.
00:29:57: Das gibt es eigentlich gleichzeitig mit den Berlinern.
00:30:00: Ich kann voll mit beidem was anfangen!
00:30:02: Ja
00:30:02: ja, kann man jetzt ne?
00:30:03: Man ist da komplett flexibel.
00:30:07: Das ist was Schönes irgendwie, dass man diese Flexibilität im Kopf so hat.
00:30:12: Und das ich irgendwie in beides eintauchen kann und hab zu beiden... ...das gleiche Gebäckstück vor Augen,
00:30:21: das ist schon mal gut!
00:30:23: Ja, wie wird's denn jetzt weitergehen?
00:30:31: Weil wir können ja nochmal in die Zukunft gucken.
00:30:34: Das heißt es gibt ein Erzählcafé und einen Vortrag September.
00:30:41: Ich bin ein...
00:30:42: Ja.
00:30:42: Am der Vortrag im Historischen Museum Bremerhaven und relativ direkt danach wird ein Erzählcafé sein, ich bin einfach sehr gespannt wie viele Leute kommen und ob das vielleicht sozusagen auch eine Form sein kann von einem immer wiederkehrenden Erzählkafé dass sich dann immer rund um Jahrestage vielleicht doch so eine gewisse Irgendwas etablieren kann, sodass man das vielleicht nutzt als einen Schwung und Vielleicht finden sich Leute die irgendwie sagen Mensch ich habe irgendwie Ja genauso wie in Hamburg vielleicht gedacht hier gibt's gar nicht so viele leute Die aus der ehemaligen DDR nach Bremerhaven gekommen sind oder auch später dann Und vielleicht kann es auch dann so ne Vernetzungs So ein Vernetzungscharakter haben, das ist noch relativ offen.
00:31:39: Also das ist auf jeden Fall jetzt so in Bremerhaven geplant und wir sind auch zum Tag der Deutschen Einheit beim Bürgerfest mit einem Stand vertreten.
00:31:48: Wollte ich gerade fragen treffen wir dich am dritten Oktober hier im Bremen?
00:31:52: Ich glaube also man trifft mich auch am zweiten und am dritte und am vierten sehr gut genau und ich freue mich wirklich total an so einem stand zu sein und mit Menschen zu sprechen.
00:32:04: Und ihnen auch vielleicht ein bisschen von, oder das ist ja auch der Gedanke dahinter von dem Audio Walk zu berichten und auch ein bisschen Lust zu machen sich mit DDR-Geschichte zu beschäftigen weil ich höre immer wieder den Satz hey wieso denn DDR Geschichte hier?
00:32:19: Ist doch soweit weg!
00:32:20: Und dann würde ich so ein bisschen mit einer Zeitzeugin aus dem Projekt antworten die ich die Frage mal gestellt habe und die gesagt hat herber wir sind doch ganz viele Menschen die hier angekommen sind wir gestalten noch irgendwie Stadtgeschichte mit und das wäre irgendwie total cool, wenn da ganz viel Kontaktzustande kommt.
00:32:41: Wie heißt dann der Stand?
00:32:43: Das ist ein Netzwerk oder der Zusammenschluss nennt sich Netzwerk zum dritten Oktober und da ist zb auch das Bremer Bündnis für deutsche tschechische Zusammenarbeit mit drin und wir arbeiten schon länger zusammen und ich finde es total schön Da einfach nochmal anders sichtbar zu sein.
00:33:01: Und ich arbeite von Anfang an mit dem Schriftsteller Aron Bux zusammen, der ist in Wernigerode geboren und begleitet es auch so vom Anfang an.
00:33:11: das Projekt und er wird am dritten Oktober auch am Stand sein.
00:33:14: und die Initiative Keinheit, mit denen haben wir schon einige Dinge gemacht und dass wir ein bisschen ja oder auch Rahmenprogramm einfach anbieten und mit Leuten ins Gespräch
00:33:24: kommen.".
00:33:26: Das klingt sehr, sehr spannend!
00:33:28: Da können wir uns darauf freuen und das ist auch mal so ein richtiger Veranstaltungstipp innerhalb oder so ein richtiger konkreter Tipp innerhalb.
00:33:37: Ja, der ganzen Reihe.
00:33:40: Dann danke ich dir für das Gespräch!
00:33:42: Wir verlinken mal den Audiowalk.
00:33:45: Danke schön.
00:33:46: Und ja, freuen uns dich am Stand zu treffen.
00:33:51: Ich freue mich genauso und vielen Dank dass sich hier sein durfte.
00:33:53: Dankeschön.
00:33:54: Tschüss.
00:34:29: Das war der Bremen Podcast.
00:34:31: Ihr habt Fragen und Anregungen, schreibt uns via podcast.wfb-bremen.de.
00:34:36: Wir freuen uns auch über eine gute Bewertung in deinem Podcastplayer des Herzens!
00:34:40: Dieser Podcast wird herausgegeben von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen.
00:34:44: Vielen Dank fürs Zuhören und bis zum nächsten Mal.
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